Hier findest du Wissenswertes rund um das Thema Hypnose sowie Antworten auf häufige Fragen zur Auflösenden Hypnose nach Floris Weber – einer tiefgehenden, ursachenorientierten Methode, die Veränderung dort ansetzt, wo sie entsteht: im Unterbewusstsein.
Trance ist ein Zustand nach innen gerichteter, konzentrierter Aufmerksamkeit. Der Verstand und Sinnesreize der Außenwelt treten dabei in den Hintergrund, sodass die Gefühlswelt des Unterbewusstseins Raum und Zeit bekommt, sich zu entfalten.
Während der Hypnose bist du wach, klar und jederzeit bei vollem Bewusstsein. Du behältst stets die Kontrolle, kannst sprechen und dich mitteilen. In der Regel erinnerst du dich an alles, was während der Sitzung geschieht.
Der Fokus der Aufmerksamkeit richtet sich nach innen, wodurch sich Körper-Empfindungen und Gefühle intensiver spüren lassen. Oft zeigen sich auch innere Bilder (abstrakt oder gegenständlich), Farben oder es ergeben sich Regressionen / Progressionen (Zeitreisen in die Vergangenheit / Zukunft). Körperlich kann sich Hypnose zum Beispiel durch Wärme, Kälte, Kloß im Hals, Schwere, Zittern, ein Druckgefühl oder Muskelzucken äußern. Das ist von Mensch zu Mensch sehr individuell. Die beste Einstellung zur Hypnose ist: Man kann viel darüber erzählen – wirklich verstehen kann man sie erst, wenn man sie selbst erlebt.
Abreaktionen sind emotionale oder körperliche Reaktionen, die während der Hypnose auftreten können, wenn unterdrückte Gefühle oder Erinnerungen an die Oberfläche kommen. Das können z. B. Weinen, Zittern, Lachen, Muskelspannungen, ein Druckgefühl oder das Bedürfnis sein, etwas auszusprechen.
In der Auflösenden Hypnose sind solche Reaktionen erwünscht – sie zeigen, dass sich im Inneren etwas bewegt. Der Körper und das Unterbewusstsein entladen Spannungen, die oft über lange Zeit im Körper gespeichert waren. Abreaktionen sind ein wichtiger Teil des Heilungsprozesses, da sie dazu beitragen, innere Blockaden zu lösen und emotionale Entlastung zu schaffen.
Diese Frage wird oft gestellt – dabei ist die Antwort ganz einfach: Sei einfach ganz du selbst. In der Hypnose gibt es kein „richtig“ oder „falsch“. Dein Unterbewusstsein weiß genau, was für dich gerade wichtig ist, und bringt die passenden Themen in deinem Tempo an die Oberfläche.
Vertrau darauf, dass alles, was auftaucht, einen Sinn hat. Wenn dich etwas stört, du dich unwohl fühlst oder dir ein Gedanke kommt: Sprich es jederzeit aus. Alles, was du mitteilst, hilft dem Prozess und wird behutsam in die Sitzung eingebunden.
Diese Frage stellen sich viele – und das völlig zu Recht. Die gute Nachricht ist: Ja, die meisten Menschen sind hypnotisierbar.
Wichtiger als „Hypnotisierbarkeit“ im klassischen Sinn ist deine Bereitschaft, dich auf den Prozess einzulassen. Hypnose ist nichts, was dir „passiert“, sondern etwas, das du aktiv mitgestaltest – durch Vertrauen, Offenheit und innere Beteiligung. Du musst nichts leisten, nichts können – allein dein inneres Ja reicht aus, damit dein Unterbewusstsein die Türen öffnet.
In der ersten Sitzung wirst du schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie leicht dir dieser Zustand gelingt – oft ganz natürlich, ganz bei dir.
An dieser Stelle kannst Du Dich bereits entspannen: Du musst nichts wissen oder können, um ins Vorgespräch zu starten. Am hilfreichsten ist es, wenn du einfach mit einem offenen Herzen und einem ehrlichen Interesse an dir selbst kommst. Nimm dir gern etwas Zeit, um in dich hineinzuspüren: Was belastet dich? Was möchtest du verändern? Was wünschst du dir stattdessen? Alles Weitere klären wir im Gespräch – gemeinsam und ganz in Ruhe.
Im Vorgespräch schauen wir gemeinsam auf dein Anliegen, die damit verbundenen Gefühle und mögliche körperliche Reaktionen. Ich nehme mir Zeit, um dich besser kennenzulernen – dazu gehören auch Fragen zu deiner aktuellen Lebenssituation, deinem Beruf, deiner Kindheit und anderen für dich wichtigen Themen.
Du kannst mir alle Fragen stellen, die dir auf dem Herzen liegen – ich beantworte sie so offen und verständlich wie möglich. Im Anschluss starten wir bereits mit der ersten Hypnose.
Der Ersttermin dauert insgesamt 90 Minuten und beinhaltet sowohl das Vorgespräch als auch die erste Hypnosesitzung.
Da es sich bei der auflösenden Hypnose um einen Prozess im Unterbewusstsein handelt, bei dem Emotionen nach und nach abreagiert werden, empfehle ich mindestens 3 Hypnosesitzungen. Die meisten Patienten benötigen im Schnitt 4-8 Sitzungen. Manche Themen können auch mehr Sitzungen erfordern. Um einen angemessenen Prozess anzustoßen und zu nutzen, sollten die ersten 3 Sitzungen in einem wöchentlichen Rhythmus stattfinden. Danach lassen sich auch 14-tägige oder längere Intervalle vereinbaren.
In den meisten Fällen ist Hypnose gut durchführbar – es gibt jedoch einige Ausnahmen, bei denen sie nicht oder nur mit ärztlicher Rücksprache sinnvoll ist.
Keine Hypnose findet statt bei akuten Psychosen, schweren Persönlichkeitsstörungen oder wenn der Kontakt zur Realität stark eingeschränkt ist. Auch bei akuten körperlichen Erkrankungen wie einem Herzinfarkt, einer Embolie oder einem Schlaganfall innerhalb der letzten sechs Monate ist Hypnose kontraindiziert. Ebenso bei Epilepsie oder unter Einfluss von Drogen oder Alkohol.
Wenn du Medikamente einnimmst, die deine Wahrnehmung stark verändern, oder eine chronische Erkrankung hast, besprechen wir gemeinsam, ob Hypnose in deinem Fall möglich und sinnvoll ist. Im Zweifelsfall gilt: Sprich offen mit mir darüber – deine Sicherheit steht immer an erster Stelle.
Nach einer Hypnosesitzung kann es sein, dass du dich müde, erschöpft oder emotional bewegt fühlst – das ist ganz normal. Dein Körper und dein inneres System haben intensiv gearbeitet. Gönn dir im Anschluss am besten etwas Ruhe, idealerweise ohne weitere Termine oder Verpflichtungen.
Mach vor dem Autofahren gern einen kurzen Spaziergang, um deinen Kreislauf wieder in Schwung zu bringen.
In den Tagen nach der Hypnose kann es sein, dass Gefühle nachklingen, du intensiver träumst oder innere Bilder auftauchen. Das sind Zeichen dafür, dass dein Unterbewusstsein weiterarbeitet – ein ganz natürlicher Teil des Veränderungsprozesses.
Vertraue darauf, dass alles, was sich zeigt, genau richtig ist – und dich auf deinem Weg unterstützt.
Ja, das ist möglich – und in vielen Fällen sogar ein gutes Zeichen. Hypnose kann emotionale und körperliche Prozesse anstoßen, die sich auch nach der Sitzung noch zeigen. Typische Reaktionen sind z. B.:
Diese Reaktionen sind in der Regel harmlos und vorübergehend. Sie erklären sich als psychosomatische Reaktionen und Prozesse des vegetativen Nervensystems. Wenn du unsicher bist oder etwas dich beunruhigt: Melde dich gerne bei mir – ich bin für dich da.
Die Auflösende Hypnose nach Floris Weber geht einen Schritt tiefer als viele klassische Hypnosemethoden. Es geht nicht darum, nur Symptome zu lindern – sondern die wahren, oft unbewussten Ursachen eines Problems aufzuspüren und im Kern zu bearbeiten.
Statt mit reinen Suggestionen zu arbeiten, richtet sich die Aufmerksamkeit nach innen: Du wirst achtsam durch emotionale Prozesse geführt, wobei deine Gefühle, Körperreaktionen und inneren Bilder dir zeigen, was hinter dem aktuellen Thema liegt. So entsteht echte innere Veränderung – nicht durch äußere „Programmierung“, sondern durch dein eigenes Lösen auf unbewusster Ebene.
Die Auflösende Hypnose ist prozessorientiert, tiefgründig und individuell – und sie respektiert das Tempo deines Unterbewusstseins.
Die Hypnose, wie ich sie in der therapeutischen Arbeit einsetze, hat nichts mit Showhypnose zu tun, wie man sie vielleicht aus dem Fernsehen oder von Bühnen kennt. Dort geht es um Unterhaltung, Effekte und oft auch um einseitige Darstellung von Kontrollverlust – das hat mit echter, verantwortungsvoller Hypnosetherapie nichts zu tun.
In der therapeutischen Hypnose bleibst du jederzeit bei vollem Bewusstsein, klar und handlungsfähig. Du entscheidest, was du mitteilst und wie weit du gehen möchtest. Es geht hier nicht um Manipulation, sondern um achtsame Begleitung innerer Prozesse.
Dein Unterbewusstsein zeigt nur das, wofür du innerlich bereit bist – und das in deinem eigenen Tempo. Vertrauen, Sicherheit und Selbstbestimmung stehen immer an erster Stelle.